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Bildung auf einem Modell-Naturfeld

In den letzten Wochen wurde immer wieder angeregt, Naturfelder auch didaktisch zu nutzen. Wir finden, dass dies eine sehr gute Idee ist. Denn obwohl Themen rund um Insekten und deren Lebensräume auch Bestandteil des Schulunterrichts sind, lernt es sich anhand konkreter Beispiele meist besser. Naturfelder sind genau so ein anschauliches Beispiel, welches Wissen über die Natur greifbar nah vermitteln kann.

Deshalb möchten wir ein solches Beispielfeld dauerhaft einrichten. Auf diesem Naturfeld im Kleinformat kann man alle Bestandteile des Naturfeldes betrachten und auch entsprechende Erklärungen, etwa in Form von Infotafeln, dazu vorfinden.

Momentan suchen wir nach einer geeigneten Fläche von ca. 100qm, um dort ein dauerhaft existierendes „Modell-Naturfeld“ einzurichten. Hier kommt neben dem Firmensitz auch ein Platz in der Öffentlichkeit in Frage. Letzterer hätte den Vorteil, dass dort unabhängig von einem bewussten Besuch auch Passanten und Spaziergänger darauf aufmerksam würden. Zusätzlich könnte man das Feld an diesen Ort auch ohne Terminvereinbarung besichtigen.

Für Schulklassen und andere Bereiche der Weiterbildung wäre ein solches Modell-Naturfeld von großem Wert, denn die unterschiedlichen Bestandteile der Naturfelder zeigen die bestehenden Zusammenhänge sinnfällig auf.

Momentan sind wir dabei zu klären, inwieweit die Möglichkeit besteht, eine Fläche von ca. 100qm für ein dauerhaft existierendes „Modell-Naturfeld“ einzurichten. Hier kommt neben dem Firmensitz auch ein Platz in der Öffentlichkeit in Frage. Letzterer hätte auch den Vorteil, dass dort auch unabhängig von einem bewussten Besuch viele Passanten und Spaziergänger darauf aufmerksam würden. Ferner wäre es sinnvoll, wenn man diesen Ort besichtigen könnte, ohne dafür eigens einen Termin vereinbaren zu müssen.

Nicht zuletzt wäre ein solches Modell-Naturfeld auch interessant für Schulklassen oder andere Bereiche der Weiterbildung. Denn gerade die unterschiedlichen Bestandteile der Naturfelder zeigen die einzelnen Zusammenhänge sinnfällig auf.

 

Ein Beispielfeld mit allen wichtigen Bestandteilen

Unabhängig von ihrem Wert für die Insekten, haben die Einrichtungen auf den Naturfeldern unterschiedliche Aufgaben. Diese lassen sich didaktisch hervorragend darstellen, da die funktionalen Elemente (im Gegensatz zur freien Natur) stärker voneinander getrennt sind.

Die Blühwiese
Futterplatz und Rückzugsort für Fluginsekten. Hier lassen sich viele verschiedenen Tiere im An- und Abflug und bei der Nahrungsaufnahme beobachten.

Die Stauden
Rückzugsorte, Futter für Raupen und nach der Saison auch Nistplätze (z.B. in hohlen, abgebrochenen Stängeln).

Die Insektenhotels
Brut- und Nistplätze für Fluginsekten, die bodenfern nisten bzw. brüten. Die Bohrungen in der Größe 2-9 mm eigenen sich für viele verschiedene Arten.

Die Bodenhabitate
Viele Fluginsekten nisten nicht in Insektenhotels, sondern bauen Höhlen in sandigen Böden, die nicht mit Vegetation bewachsen sind.

Beschilderung
Im Gegensatz zum großen Naturfeld sollen auf dem Modell-Naturfeld Tafeln angebracht werden, welche die einzelnen Module erklären.

 

Raum für Aufenthalt und Beobachtung

Damit sich der Aufenthalt angenehm gestalten lässt, ist auch eine Sitzecke eingeplant. Diese bietet die Gelegenheit, die Umgebung in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Die Sitzecke wird dabei mit etwas Abstand zu Insektenhotel und Bodenhabitaten errichtet, damit es nicht zu Insektenstichen oder Revierverteidigung durch Bienen kommt. Hier reichen aber wenige Meter Entfernung, aus der man das Treiben der Insekten still mitverfolgen kann.

 

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