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Naturfelder können zur Realität werden

Unterstützen Sie die Crowdfunding-Kampagne von Naturfelder.de.

Projektstart mit Crowdfunding

Buchen Sie die Fläche, die Ihnen am besten gefällt.

Unsere Unterstützer können aus drei unterschiedlichen Zonen im Insekten-Habitat (Lebensräumen) wählen. Die drei Ausführungen unterscheiden sich in Lage und Ausstattung. Sie reichen vom einfachen Blühstreifen am Rand des Feldes bis hin zu voll ausgestatteten Wohlfühloasen mit Futterstauden und Insektenhotels.

Sie wählen Ihr bevorzugte Habitat-Zone in der gewünschten Quadratmeterzahl. So wandeln Sie entsprechend viel Ackerfläche für ein Jahr in wertvollen Lebensraum für Insekten um.

Wie das in der Praxis aussehen könnte, zeigen wir beispielhaft für unser erstes Feld in Issum. Über die Umwandlung der jeweiligen Flächen erhalten alle Unterstützer ein persönliches Zertifikat.

Wir starten das Naturfelder-Projekt mit einer Crowdfunding-Kampagne. Der Startschuss fällt am 1. Dezember 2018. Ab diesem Termin können die ersten 10.000 m² Ackerland gebucht werden.
Falls Sie für diesen Termin eine Erinnerung wünschen, abonnieren Sie bitte unseren Newsletter. Wir erinnern Sie dann gerne.

paket_bronze

Insekten-Habitat
Bronze

1 m² Blühstreifen
.
.

8,00 €

jährlich / m²

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Insekten-Habitat
Silber

1 m² Blühwiese
.
.

16,00 €

jährlich / m²

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Insekten-Habitat
Gold

1 m² Blühwiese
Futterstauden
Insektenhotels

30,00 €

jährlich / m²

Unterstützen Sie die
Crowdfunding-Kampagne

Die Buchung von Flächen ist jetzt bei startnext.com bis zum 31.01.2019 möglich.

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Mindestziel 5.000,- €

Wenn es uns gelingt unser erstes Funding-Ziel zu erreichen, werden die Naturfelder zur Realität. Hierfür müssen sich Unterstützer für ungefähr die Hälfte der verfügbaren Fläche, also 5.000 Quadratmeter, finden. Erreichen wir das zweite Funding-Ziel, so können wir weitere Kooperationen mit Landwirten schließen. Im nächsten Jahr können dann Flächen direkt auf dieser Seite gebucht und in Naturfelder umgewandelt werden.

Sollte die Crowdfunding-Kampagne nicht zum Ziel führen, erhalten alle Unterstützer ihr Geld zurück. Die Zahlen zur bisherigen Unterstützung aktualisieren wir hier einmal täglich. Wenn Sie den Newsletter abonnieren, informieren wir Sie gerne über alle aktuellen Entwicklungen des Projekts.

Unser erster Hektar Land

Das erste Naturfeld entsteht in Issum.

Landwirt Franz-Josef Diepers, unser landwirtschaftlicher Partner hier vor Ort, stellt uns das erste Feld zur Verfügung und bestellt es zudem. Es ist etwas über einen Hektar groß und liegt nur 300 Meter von unserem Firmensitz entfernt. Auf diesem Feld würde nächstes Jahr normalerweise Winterweizen wachsen. Finden wir eine ausreichende Zahl von Unterstützern, so entsteht dort aber das erste Naturfeld.

Alle Naturfelder werden sich aus den drei Ausführungen der Insekten-Habitate zusammensetzen:
Insekten-Habitat Gold: Im Kern der Felder befinden sich Insekten-Habitate mit jeweils einem Insektenhotel und 42 Stauden. Ihre Anordnung orientiert sich an der gleichmäßigen Verteilung der Insektenhotels auf dem Feld.
Insekten-Habitat Silber: Der Rest der Feldfläche wird von einer Blühwiese ausgefüllt.
Insekten-Habitat Bronze: Zum Schutz vor Umwelteinflüssen wird das Naturfeld von einem breiten Blühstreifen eingefasst.
Für unser erstes Feld in Issum könnte das so ähnlich, wie in der nachstehenden Grafik aussehen.

Legende

legende-gold

Habitat Gold
Blühwiese,
1 Insektenhotel,
4 Futterstauden

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Habitat Silber
Blühwiese

legende-bronze

Habitat Bronze
Blühstreifen

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Insektenhotel

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Futterstaude

Berichte und Dokumentation

Überzeugen Sie sich vom Erfolg Ihres Engagements.

Entstehung und Entwicklung unseres ersten Feldes werden wir selbstverständlich umfangreich dokumentieren. Wir werden auf dieser Webseite ausführlich berichten, Fotos veröffentlichen, zeigen welche Pflanzen gedeihen und welche Insekten sich auf unserem Feld tummeln. So können Sie das ganze Jahr lang genau verfolgen, wie wertvoll Ihre Unterstützung für die Insekten ist. Es soll aber nicht bei Berichten für unsere Unterstützer bleiben.

Wir arbeiten daran, den Erfolg der Naturfelder auch wissenschaftlich zu bewerten. Dafür stehen wir in engem Kontakt mit dem NABU und der Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwissenschaften. Gemeinsam überlegen wir, wie wir den Einfluss des Feldes auf die Biodiversität fundiert erfassen können. Das soll uns helfen, zukünftige Naturfelder noch besser zu machen.

Details zur Ausführung

Die wichtigsten Elemente der Naturfelder.

Bei der Entwicklung unserer Naturfelder lassen wir uns eingehend von vielen Spezialisten beraten. Auch in den kommenden Wochen werden wir noch wertvolle Anregungen und neue Erkenntnisse in die Planung einfließen lassen. Deshalb kann es hier bis zum Start der Crowdfunding-Kampagne im Detail noch Änderungen geben.

Blühmischungen

Unsere Blühmischungen sind grundsätzlich dieselben, die auch Landwirte einsetzen. Sie bestehen aus einer Mischung verschiedener Saaten, die unter dem Namen „Bienenweide“ bekannt sind. Sie entsprechen den staatlichen Vorgaben für Greening. Es gibt auf dem Markt sehr viele dieser Saatgut-Mischungen. Im Normalfall sind diese in erster Linie darauf ausgelegt, die Bodenqualität zu verbessern. Dafür enthalten sie verschieden hohe Anteile so genannter Leguminosen. Diese können durch Bakteriensymbiose Stickstoff aus der Umgebungsluft binden. Durch das spätere Einpflügen der Pflanzen gehen die Nährstoffe in den Boden über. Die Menge der Aussaat liegt für Blühmischungen zwischen 15 und 30 Kilogramm Saatgut pro Hektar.

Bei uns steht aber nicht die Verbesserung der Bodenqualität im Vordergrund. Wir richten uns nach dem Wert der Mischungen für Insekten. Daher erfolgt unsere Saatgut-Auswahl nach Kriterien, die für Insektenweiden relevant sind. Natürlich regenerieren Blühwiesen trotzdem den Boden. Ob mehr oder weniger Leguminosen, eine Blühwiese wirkt sich für den Boden immer positiv aus.
Die Auswahl der Blühmischungen ist aus unserer Sicht ein sehr wichtiger Vorgang, der noch viel Forschungsarbeit erfordert. Zum Beispiel zur Frage welche Blühmischungen effektiv im Bezug auf die Biodiversität sind. Zu all diesen Fragen befinden wir uns auch mit Wissenschaftlern und Spezialisten im Dialog.

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Notbewässerung bei Dürre

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Gerade in diesem Jahr haben wir die Auswirkungen einer Dürre verfolgen können, von der auch Gräser und Blühpflanzen betroffen waren, sofern sie nicht bewässert wurden. Um sicherzustellen, dass unsere Blühwiesen einer Dürre standhalten, ist eine Notbewässerung geplant. Zur Bewässerung kommt es aber nur dann, wenn der Bestand der Blühwiese durch Trockenheit gefährdet ist. Für die Bewässerung werden dieselben Mittel eingesetzt, die für andere Kulturen im Freiland üblich sind.

Unsere Insektenhotels

Klar, es gibt eine Menge Insektenhotels da draußen. Viele sind auch günstig. Wir konnten bei unserer Recherche aber keine Bauart finden, die in allen Punkten unseren Anforderungen entsprach. Deshalb haben wir beschlossen, unser eigenes Modell zu entwickeln.

Unser Hotel soll stabil sein, modular und leicht aufzubauen. Da wir es mit großen Flächen zu tun haben, soll es viel Raum für Nisthöhlen bieten. Deshalb lassen wir aus unserer Sicht nutzlose Füllmaterialien weg, die bei vielen der marktüblichen Insektenhotels vorhanden sind. Fächer mit Zapfen, Stroh oder Streugut wird es nicht geben.

Das Design des neuen Insektenhotels folgt konsequent dem Prinzip „form follows function“. So erfüllt es die Anforderungen an Handhabung und Funktionalität optimal. Darüber hinaus zeichnet es sich durch seine klaren Linien und den modernen, hochwertigen Look aus.

Bei der Entwicklung der Insektenhotels sind wir derzeit im Gespräch mit Experten vom NABU. Durch die Zusammenarbeit kamen wir dazu, zwei verschiedene Arten von Nisthilfen zu verwenden.

Sandhotels für Wildbienen

Eigens für die Wildbienenarten, die ihre Nester in Form von Gängen in den Boden graben, wird es zusätzlich einen „Sandkasten“ geben, in dem diese Arten nisten können. Der Sand ist dabei kein typischer Bausand sondern ungewaschener Füllkies, in unterschiedlicher Korngröße. Die darin enthaltenen Erd- und Lehmreste werden von Wildbienen ebenfalls zum Bau ihrer Sandhöhlen verwendet.

Einen weiterführenden Artikel zu den Insektenhotels und Bodenhabitaten gibt es hier.

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